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Wie kann mein Kind Kindermodel werden und ist das gut für Kinder?

Kinder haben Träume, die sie leben wollen. Für sie ist nichts unmöglich. In erster Linie mögen sie Spiel, an dem sie Spaß haben können. Warum also nicht Kindermodel spielen? Wer die möglichen Stolpersteine in dem Bereich kennt und sie meidet, ist gut beraten.

Elterlicher Ehrgeiz als böse Falle

Das Kind muss es selbst wollen – dieses Prinzip steht im Vordergrund. Wenn Eltern versuchen, ihre eigenen, leider geplatzten Jugendträume auf den Nachwuchs zu übertragen, gilt Alarmstufe Rot. Bestenfalls scheitert das Kind auch. Das ist nicht schön für das Kind, aber gerade noch zu verschmerzen. Schlimmer wäre der Erfolgsfall. Dann gesellt sich zum elterlichen Ehrgeiz auf der einen Seite häufig auch noch Neid auf der anderen. Wird diese Konstellation durch finanzielle Interessen ergänzt, ist der Spaß für das Kind vorbei. Spiel braucht behutsame Führung, ein Schubs in die richtige Richtung ist noch kein Drill. Sinnvoll fördern statt rigoros fordern – das sollte die Devise verantwortungsbewusster Eltern sein, ob nun beim Modeln oder anderswo.

Weiterführendes:

Weiße und schwarze Schafe

Wie Leistungssport liegt auch das Modeln meist in den Händen von Profis. Hier wie da gibt es weiße und schwarze Schafe. Das beginnt bei den Castings und setzt sich im Modeljob, so er denn zustande kommt, fort. Auch hier sind die Eltern in der Verantwortung. Es ist ihre Pflicht, sorgfältig zu recherchieren, wem sie ihren Nachwuchs anvertrauen. Ist der Junge oder das Mädchen unter 14 Jahr alt, nicht schüchtern, hat gesunde Zähne und Haare und auch sonst ein gepflegtes Äußeres, sollte dem Spaß im Job als Kindermodel nichts mehr im Wege stehen.

Bild: thinkstockphoto.de / Chris Amaral

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