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Megatrend in der Schlafzimmergestaltung: Offene Schlafzimmer – großzügig, repräsentativ und gemütlich

© Foto: BettKonzept – Die Öffnung des Schlafzimmers zur Wellness-Oase: Das Massivholzbett mit freistehender Badewanne aus Corian. Schlafzimmerexperten empfehlen eine Schiebetür als Raumklima-Trenner. Betten aus Massivholz – ein weiterer, aktueller Trend.

Wir wollen unserer Individualität großzügig Raum geben, wollen Unvoreingenommenheit, Offenheit signalisieren – so wie wir auch schon die Wand zwischen Küche und Esszimmer eingerissen haben zugunsten einer entspannten Atmosphäre und angenehmer Gespräche.

Schlafen pur, in einem extra Raum, das war gestern. Heute hat das Schlafzimmer viele Aufgaben – Wellness, Gemütlichkeit, wohnliches Rückzugsgebiet, entspanntes Erholen. Ein Trend in der Schlafzimmergestaltung, dem man sich nicht entziehen kann. Aber der Raum sollte auch gesunden, erholsamen Schlaf bieten, schließlich müssen wir morgen wieder fit sein.

Dafür sollten alle Geräte, die an Arbeit denken lassen, raus aus unserer neuen Wellness-Oase: „Notebook, Handy, aber auch TV und PC haben nichts im Schlafzimmer zu suchen. Sie lassen an Aktivität statt an Entspannung denken“, sagt die bekannte Schlafexpertin Dr. Samia Little Elk aus Berlin.

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Großzügige, offene, flexible Räume

Stellen Sie sich vor: Gerade schlief man noch selig und träumte, dann raus aus dem Bett, zwei Schritte und Du stehst unter der Dusche, wiederum zwei Schritte und Du bist im Ankleideraum, was könnte angenehmer sein? – Klingt gut, aber das feuchtwarme Bad passt schlecht zum trockenen, kühleren Klima eines optimalen Schlafzimmers.

Der renommierte Architekt Peter Lensler bringt es auf den Punkt: „Der Gewinn liegt in der Idee, Bad und Schlafzimmer zusammenzubringen. Das Bad ist nicht länger nur ein notwendiges Übel, das in winzigen Räumen hinter Mauern versteckt wird, es wird zusammen mit dem Schlafzimmer zur Wellnessoase und zum großzügig gestalteten Erholungs- und Entspannungsbereich.“

Also eine Schnapsidee? Nein, sagt Lensler: „Wir lassen die Grenzen verschwimmen, setzen große Fenster, ganze Glasfronten oder Glasbausteine ein. So trennen wir die Bereiche akustisch und klimatisch und öffnen doch den Raum. Noch mehr Flexibilität erreichen wir durch den Einsatz von Schiebeelementen.“

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