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Fotos in Szene setzen: Ideen mit Bilderrahmen

Die Zahl der jährlich geschossenen Fotos dürfte mittlerweile die Marke von zwei Billionen (zweitausend Milliarden!) überschritten haben. Die wenigsten davon werden den Schritt vom Speicherchip auf Papier schaffen, und nur ein verschwindend geringer Anteil bekommen einen Platz im Rahmen. Schade eigentlich, denn eigene Fotos sind eine individuelle und kostengünstige Aufwertung für Wohnräume. Es muss ja nicht immer nur ein einfacher Bilderrahmen für ein einzelnes Foto sein. Mit ein paar kreativen Ideen erfreuen Sie sich selbst und begeistern Ihre Besucher.

Einfache Bilderrahmen aufpeppen

Sie haben noch unbenutzte Bilderrahmen herumliegen, die Ihnen zu langweilig sind? Bekleben Sie die Ränder mit Papier oder Pappe in schrillen Farben, gerne auch Neon. Am besten wirken solche Rahmen in Kombination mit einem Schwarz-weiß-Foto. Falls Sie eigene Digitalfotos verwenden, nehmen Sie nicht einfach nur die Farbe heraus. Das führt oft zu enttäuschenden Ergebnissen, zum Beispiel wenn blauer Himmel und grüne Wiese einen ähnlichen Grauwert haben und deshalb kontrastlos ineinander übergehen. Bearbeiten Sie die Farbkanäle Rot, Grün und Blau getrennt – damit erzielen Sie tolle Effekte. Viele Fotoprogramme haben dafür Voreinstellungen. Peppen Sie das Foto auf, indem Sie aus dem Papier für den Rahmen kleine Objekte wie Blumen oder Vögel ausschneiden und im Bild platzieren.

Der Fotowürfel

Aus vier identischen Fotorahmen lässt sich mit wenig Arbeit ein Würfel bauen. Entfernen Sie die Rückseiten und wählen Sie vier Fotos aus, die auf möglichst transparentem Papier gedruckt sind. Belichtungen aus dem Fotogeschäft sind eher nicht geeignet, besser ist ein Ausdruck auf normalem Kopierpapier. Kleben Sie die Fotos von innen ein und dann die gleich langen Seiten der Rahmen zu einem Würfel aneinander. Mit einer LED-Lichterkette oder einer LED-Lampe im Inneren ist der beleuchtete Fotowürfel fertig. Glühlampen werden zu heiß und könnten das Fotopapier in Brand setzen.

3D-Elemente integrieren

Haben Sie einen extra tiefen oder glaslosen Fotorahmen, lassen sich auf dem Bild weitere Objekte platzieren. So kann zum Beispiel das Foto einer leckeren Mahlzeit um Messer und Gabel ergänzt werden, die Dokumentation des Hausbaus um ein passendes Werkzeug oder das Strandfoto um ein paar Muscheln. Manche Gegenstände lassen sich leicht festkleben, bei anderen ist die Auflagefläche zu gering oder das Gewicht zu hoch. Dann hilft ein von der Rückseite durchgestochener, transparenter Nylon-Faden.

Küchenutensilien zweckentfremdet

Schauen Sie sich nach Gegenständen um, die sich als Alternative zu Bilderrahmen eignen. Eine nicht mehr benötigte Backform kann hier gute Dienste leisten, oder eine Anzahl von Plätzen-Ausstechern, die auf einem Serviertablett angeordnet werden. Wählen Sie passende Motive aus: In eine Tarteform, die an eine Blume erinnert, passen nicht nur Portraits, sondern auch das Bild einer schönen Sommerwiese. In die Formen der Weihnachtsplätzchen gehört eine Winterlandschaft. Verteilen Sie ein einzelnes Panorama in Ausschnitten auf mehrere einzelne Rahmen, damit sich ein harmonischer Gesamteindruck ergibt.

Bild: Bigstockphoto.com / Vrn36

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