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Rasen einsäen – so wird’s gemacht!

In einem Garten ist ein gepflegter Rasen unverzichtbar, denn er bietet er sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch einen angenehmen weichen Untergrund zum Spielen für Kinder und Sonnenbaden für Erwachsene. Wer bei der Anlage eines Gartens keinen teuren Rollrasen verwenden möchte, kann den Rasen auch ganz einfach selbst einsäen.

Neben hochwertigem Saatgut, das dichte Grasnarben ausbildet, benötigen Sie hierfür nur einige Standard-Werkzeuge wie Spaten oder Rechen. Im Baumarkt von Toom erhalten Sie diese und weitere Werkzeuge zu guten Konditionen. Speziellere Gerätschaften wie eine Rasenwalze können Sie sich dort auch ausleihen.

Gute Vorbereitung ist alles

Bevor es an das eigentliche Säen gehen kann, muss natürlich der Boden vorbereitet werden. Die Jahreszeit ist dabei vergleichsweise unerheblich, da Rasensamen ganzjährig keimen. Die besten Ergebnisse lassen sich aber bei milden Temperaturen und ausreichender Feuchtigkeit erzielen – der Frühling ist hierfür ideal.

Zunächst muss die Erde etwa 20 cm tief gelockert und dabei sämtliches Unkraut entfernt werden. Bei größeren Flächen, die nicht ohne weiteres mit dem Spaten bearbeitet werden können, lohnt es sich, im Baumarkt oder bei einem Gerätehändler eine Motorhacke auszuleihen. Nachdem alle größeren Steine und Wurzeln eingesammelt sind, kann die Oberfläche mit einem Rechen geglättet werden. Dabei sollten keine Vertiefungen entstehen, in denen sich später das Wasser sammeln könnte. Mit einer Walze wird anschließend die Erde wieder verdichtet. Sofern die künftige Rasenfläche nicht zu groß ist, kann hierfür alternativ auch ein Brett zum Einsatz kommen.

Rasen einsäen mit Schwung

Nachdem der Boden einige Tage ruhen konnte, wird der Samen ausgebracht. Bei diesem lohnt es sich nicht zu sparen, da hochwertige Samenmischungen dichter wachsen und weniger Unkraut zulassen als preiswerte Angebote. Entsprechend der Angaben auf der Packung wird das Saatgut abgemessen und in eine spezielle Sähwanne gefüllt, die vor dem Körper getragen wird. Mit nicht zu kräftigem Schwung wird nun der Rasensamen gleichmäßig ausgestreut. Dabei sollte es nach Möglichkeit windstill sein. Ungeübten Gärtnern kann ein Streuwagen dabei helfen, die Rasensamen gleichmäßig zu verteilen.

Anschließend werden die Samen mit dem Rechen leicht untergeharkt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine Richtung bevorzugt wird, damit sich später eine einheitliche Grasnarbe bildet. Mit der Rasenwalze werden die Körner im Anschluss in dem Boden festgedrückt. Damit der Rasensamen gut keimen kann, sollte er in den folgenden Tagen stets gut feucht gehalten werden. Am besten gelingt das mit einem Rasensprenger, mit dem er drei- bis viermal am Tag für mehrere Minuten beregnet wird.

Sobald der neue Rasen eine Wuchshöhe von etwa zehn Zentimetern erreicht hat, was je nach der aktuellen Witterung zwischen zwei und vier Wochen dauert, kann er das erste Mal gemäht werden. Dabei kann auch erstmals Rasendünger ausgebracht werden, der das Wachstum anregt. Nach acht bis zehn Wochen ist schließlich der fertige Rasen voll belastbar, so dass dem sommerlichen Gartenvergnügen nichts mehr im Weg steht.

Bild: Bigstockphoto.com / Voy

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